KASPERLE WELLBLECH & THE JESUS BUTTERFLY KA-TET: ZEN-SITZUNG IM KELLER / GRUNGE / MEINE EISPRINZESSIN LYRICS
Das wars dann wohl.
Niedergelegt und nicht mehr aufgestanden.
Abgeschlossen.
Gebrannt und Eingepackt.
Ein Stempel drauf, eingeschweißt.
Für dich: Ein Anfang.
Für uns: Das Ende.
Keinen Finger mehr rühren.
Schluß.
Das endgültige Ende.
Das Aus.
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Courtneys Zeiten sind vorbei. Der Schmerz läßt nach.
Acht Jahre zurück könnten zwanzig Jahre vorwärts sein.
Kälte durchzieht meine Adern.
Das Maul aufreißen, Sehnsüchte zu Erlebnissen machen.
Keine Rücksicht nehmen, nicht 'mal auf sich selbst.
Alles reinschmeißen was da: Stein für Stein, Flasche für Flasche.
Existenz ist mein Wort des Abends.
Zitternd wie Espenlaub.
Wochenlang aufgestaute Energien, sie wollen raus.
Ich laß sie nicht, will, kann jedoch nicht.
Zitternd wie Espenlaub.
Ein Turkey ist es nicht.
Nur noch schlafen, meine Gedanken nicht mehr blitzen lassen.
Die Zeit vergessen machen.
Altes wieder aufleben lassen. Utopie, so selten real.
Ein Flanell-Hemd anhaben, von Alkohol wieder schweben können,
Jegliche Verklemmtheit fallen lassen,
Black Sabbath und Hole hören,
Achtzehn / neunzehn, Grunge sein.
Unschuldig, alles neu und frei.
Räder - Hexenkessel - Juz und K- Hexenkessel - Juz und Kaki
Die fröhlichen Seiten des Lebens sind pure Geschichte.
Es war einmal, und ich lebe trotzdem noch.
Weiß - Weißer Beton - Weiße Kälte - Weißes Leben
Da fällt jeder schwarze Punkt doppelt ins Auge.
Dopplereffekt? Clockwork Orange?
Splätternt Wege durchziehen, Axthieb für Axthieb.
Aufgebrochene Gedanken fließen wie Lava
Fuß für Fuß durch die Gräben der Bedeutungslosigkeit.
Kolumbus war schon hier, hat alles in Besitz genommen.
Freies Land, Indianer sind keine Menschen.
Indianer sind nicht mal Indianer.
Arbeit macht frei. Schaufel dir dein eigenes Grab.
Lebenswege zeichnen sich auf. Ein Planspiel purer Theorie.
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Kalte Winterlandschaften
Siehst du den Baum am Uferrand?
Kein einziges Blatt,
Nur noch Schnee wächst auf seinen alten knorrigen Ästen.
Es ist früher Nachmittag, aber es dämmert schon.
Das Wetter ist grau und kalt, der See zugefroren.
Zwei einsame Vögel zwitschern fliegend ein trauriges Lied.
Plötzlich: ein knackendes, langgezogenes Geräusch.
Sie, ja, genau sie kam auf Schlittschuhen heran:
Meine Eisprinzessin.
Langes blondes Haar. Rundungen, wie nicht wahr.
Strahlend blaue Augen, mir wurde warm.
Der See schillerte hellblau durch das Eis.
Sie war nackt, nur ihre blonde Scham bedeckte sie.
Sie kam nähr, rosa Wolken vertrieben das Grau.
Ihre Knospen waren steif, groß und so rot.
Nun war sie direkt vor mir, ich spürte ihren betörenden Atem.
Sie nahm meine linke Hand, drückte sie auf ihre Brust.
Sie war so weich.
Doch die Knospe quetschte sich zwischen zwei meiner Finger durch.
Aus ihrem Atem wurde ein Stöhnen.
Ich glitt mit meiner rechten Hand langsam ihren Rücken runter.
Meine Fingerspitzen hatten gerade ihren Arsch erreicht,
Da krallte sie sich in meinen Arm rein, riß meine Hand weg,
Legte diese sanft auf ihren Venushügel.
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